Pausenaktion für Gefängniskinder

MABUHAY ! GEFÄNGNISKINDER WOLLEN LEBEN !

Die Klasse 7b hat am Mittwoch, 20. Juni 2018 in einer Pausenaktion (www.pausenaktion.de) Smoothies verkauft. Der Erlös unterstützt ein Projekt des Katholischen Hilfswerks MISEREOR.

Mabuhay – das ist ein philippinischer Gruß; er bedeutet so viel wie: „Du sollst leben“.

Viele Kinder und Jugendliche in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, leben auf der Straße, schlagen sich mit verschiedenen Jobs durch. Schnell gerät man in eine Polizeirazzia und wird ins Gefängnis gesteckt. Die meisten Jugendlichen, die im Gefängnis sitzen, hatten nichts Schlimmes verbrochen – vielleicht ein paar Kaugummis geklaut oder eine Frucht von einem Marktstand.

Es gibt viele obdachlose Kinder und Jugendliche in Manila. Die Behörden versuchen das Problem zu lösen, indem sie sie einfach wegsperren.Die Zellen sind viel zu eng. Hier kann man nur krank werden. Wenn einer aufbegehrt, schlagen die Wärter zu. Alle hoffen auf die PREDA-Leute vom „Jail Rescue Team“. Die schaffen es immer wieder, einige Jugendliche aus dem Gefängnis herauszuholen. Die besten Chancen haben die Jüngsten, die wegen ihres Alters eigentlich gar nicht eingesperrt sein dürften.

 

PROJEKTINFOS

In Olongapo, 130 Kilometer nördlich von Manila, betreibt PREDA („People’s Recovery, Empowerment & Development Assistance“) ein Haus, in dem befreite Gefängniskinder ein Jahr lang leben können. Es ist eine Zuflucht auf Zeit – aber auch ein Sprungbrett in eine bessere Zukunft. Die Jugendlichen werden betreut und können zur Schule gehen.
Das Programm von PREDA umfasst: Straßensozialarbeit, Befreiung von Minderjährigen aus Gefängnissen, Ausbildung im ökologischen Landbau und vieles andere mehr.

 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter folgendem Link:

https://www.misereor.de/spenden/spendenprojekte/philippinen-menschenhandel/