Neuigkeiten zu Umbauplänen am Pius-Gymnasium

Baupläne für die Neugestaltung der Schule stehen!

Am 31.01.2018 fand das Abschlusstreffen eines größeren Arbeitskreises statt, zu dem das Architektenbüro Hausmann eingeladen hatte. Wir bekamen erste Einblicke in die Pläne der Umbaumaßnahmen und gleichzeitig die frohe Botschaft über die Zusage des Bistums, dass unsere Schule in den nächsten Jahren Stück für Stück umgebaut werden soll.

Der Arbeitskreis, ein Gremium aus Lehrerinnen und Lehrern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Vertretern des Bistums, hatte gemeinsam in mehreren Workshops Vorstellungen und Wünsche zur Neugestaltung der Schule erarbeitet. Das Architektenbüro Hausmann hatte diese in einem langen Prozess in realisierbare Ideen umgesetzt.

Dabei war schnell klar geworden, dass ein besonderes Augenmerk auf unseren Naturwissenschaftstrakt gelegt werden sollte, um zeitgemäßen naturwissenschaftlichen Unterricht gewährleisten zu können. Ein pädagogisches Rahmenkonzept beschrieb die aktuelle Situation und zeigte zudem auf Grundlage aktueller fachdidaktischer und methodischer Gesichtspunkte den naturwissenschaftlichen Unterricht „von morgen“ auf, den wir an unserer Schule verwirklichen wollen.

Der Plan für die Umgestaltung im 1. Bauabschnitt sieht vor, dass das alte Gebäude im Erdgeschoss des Ostflügels – jetziger Kunsttrakt – in Richtung Hartplatz erweitert werden soll, um großzügig geschnittene Räume für die Naturwissenschaften zu gewinnen, geeignet für Versuche und Gruppenarbeit. Diese Räume sollen jedoch nicht mehr klassisch den einzelnen Fächern nach getrennt werden, sondern offen, lichtdurchflutet und multifunktional sein. In den neuen Räumen soll es mehr Schülerarbeitsplätze mit besserer Ausstattung geben, die eigenständiges Arbeiten im Unterricht fördern und damit den bisherigen schüleraktivierenden und schülerorientierten Unterricht verbessern.

Auch im Flurbereich wird es positive Veränderungen geben: Bisher war es eher untypisch, Unterrichtsphasen in Kleingruppen außerhalb des Unterrichtsraumes durchzuführen, da die Räumlichkeiten dafür nicht gegeben waren. Das neue Raum- und Flurkonzept im ganzen Schulgebäude wird dies ändern und unter anderem eine Differenzierung im Unterricht vereinfachen, da die Flure als erweiterte Klassenräume mit Arbeitsbereichen an Bedeutung gewinnen werden. Die neuen Flure im naturwissenschaftlichen Trakt werden zudem ausreichend Platz für Ausstellungen von Projekten, Wettbewerbsergebnissen und Arbeitsbereichen bieten.

Die Räume im Erdgeschoss werden einen Zugang zum Außenbereich erhalten, der so ebenfalls für den Unterricht genutzt werden kann. Hier können nun etwa Freiversuche durchgeführt, gemalt oder ein kleiner Gärten angelegt werden, der im Rahmen des Unterrichts bepflanzt und gepflegt wird. So lernen unsere Schülerinnen und Schüler Pflanzen und Tiere nicht bloß aus Abbildungen im Buch kennen, sondern auch in der Natur.

Das Obergeschoss des Ostflügels – zurzeit Bereich der Naturwissenschaften – wird dann der neue Standort der Verwaltung, des Lehrerzimmers bzw. der Lehrerarbeitsräume.

Im Parterre des Hauptgebäudes wird das Herz der Schule schlagen. Geplant ist ein großzügiger Begegnungsbereich, der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern zum Verweilen einlädt. Dazu gehören die Aula (wie bisher), eine vergrößerte Mensa (an der Stelle der jetzigen Verwaltung) mit Außenterrasse und Café. Dieses „Zentrum der Kommunikation“ wird flankiert durch Kunst- und Musikräume sowie eine Bibliothek. Es wird Raum geschaffen für Ausstellungsflächen und für die SV-Arbeit, für ein Büro des Schulseelsorgers und für den Sanitätsdienst.

Doch damit soll der Umbau noch lange nicht enden. Auch die drei Etagen des Hauptgebäudes mit den Klassenräumen sollen in Zukunft umgestaltet werden und eine neue, offene Lernkultur mit Platz für Gruppenarbeiten, Recherche und auch Entspannung ermöglichen.

All diese Neuerungen bieten deutlich bessere Voraussetzungen für die Teilnahme an Wettbewerben, Forschungsprojekten, spannenden und praxisnahen naturwissenschaftlichen Unterricht. Und schon jetzt ist die Freude auf den Umbau und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten groß. Wir können den Beginn der Umbaumaßnahmen jedenfalls kaum erwarten.

 

24.04.18

Julia Breitbach, Jeanette Möllemann, Stephan Becker (MINT-Team)