Übergang zum Gymnasium

Der Übergang vom behüteten Raum der Grundschule zum Gymnasium ist für die Kinder oft nicht einfach. Daher bemühen wir uns in besonderer Weise darum, diesen durch verschiedene Maßnahmen zu erleichtern:

  • Wir pflegen den Kontakt zu den Grundschulen und können uns so auf das Vorwissen einstellen, das die Kinder mitbringen.
  • Wir bemühen uns, so zu unterrichten, dass die Kinder zu Hause ihre Aufgaben möglichst ohne fachliche Hilfe erledigen können und damit auch auskommen.
  • Klassenlehrer unterrichten in den ersten Klassen grundsätzlich in mindestens zwei Fächern ihre Klasse, wodurch eine intensivere Betreuung möglich wird.
  • Unsere Lehrer und besonders die Klassenlehrer pflegen eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Unser Ziel ist es, dass sich die Kinder nicht wie in einer anonymen Lernfabrik vorkommen, sondern ein hohes Maß an Geborgenheit erfahren können.

Neben diesen den Unterrichtsalltag betreffenden Bemühungen zur Erleichterung des Übergangs in die neue Schule finden zusätzliche Aktionen zu diesem Zweck statt:

  • Ein Kennenlernnachmittag zum Ende des Schulhalbjahres vor der Einschulung ins Gymnasium
  • Einführungstage in den ersten Tagen des neuen Schulhalbjahres
  • Von der SV organisierter Sextanertag, bei dem die Klassen 5 durch spielerische Methodenschulung, Sport, Quiz usw. weitere Kontakte untereinander und zu den älteren Mitschülerinnen und Mitschülern knüpfen können
  • Patinnen und Paten der Jahrgangsstufe 9 betreuen die Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aktionen
  • Gewaltprävention mit gleichzeitiger Anregung und Förderung der Gemeinschaftsbildung
  • Regelmäßige Gespräche der Schulleitung mit den Klassensprecherinnen und Klassensprechern

Das Ergebnis unserer Bemühungen, den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium schonend zu gestalten, ist, dass nur sehr wenige Kinder in der Erprobungsstufe zur Realschule wechseln, wenn nicht die Grundschule bereits vom Gymnasium abgeraten hat.

Norbert Gier