Grundsätzliches
Schulseelsorge an unserer Schule verstehen wir als integrierte Schulpastoral mit exemplarischer Präsenz.
Sie steht demnach auf folgenden drei Säulen:
a) Pastoral, b) Integration und c) einer exemplarischen Präsenz.
a) Pastoral
Schulpastoral versteht sich nämlich als eine ganzheitliche Heilssorge. Es geht dabei immer um den ganzen Menschen in seiner je eigenen Lebens- und damit auch Heilsgeschichte.
Alle zur Schulgemeinde gehörigen Menschen sind Träger der Schulpastoral.
b) Integration
Unter Integration verstehen wir, dass „Schulpastoral“ nicht etwas Zusätzliches ist, sondern zutiefst zum Eigentlichen des Lebensraumes Schule gehört. Es geht nicht um etwas, das von außen in die Schule hineingetragen wird, sondern um das, was im Letzten eigentlich von innen heraus atmosphärebildend ist. Demnach ist jeder Lehrer, Schüler und jedes Elternteil auf je eigene Weise Träger der Schulpastoral.
c) Exemplarische Präsenz
Zum einen kann nicht jeder immer an allen Orten sein, sondern ist dazu gerufen, auf je eigene exemplarische Weise das Ganze des Christseins an dem Ort zu leben, an dem er in dieser konkreten (Unterrichts-)Stunde zu sein hat. Zum anderen gilt dies noch einmal in hervorgehobener Weise für den oder die vom Bischof mit der Schulpastoral in besonderer Weise beauftragen Lehrkräfte. Auch sie sind dazu da, exemplarisch ihre je eigene Berufung als Christ im Lebensraum unserer Schule mit den anderen zu leben.
Besonderes
Schulgottesdienst
Wir bemühen uns, dreimal wöchentlich nach Altersstufen getrennt in ansprechender Weise miteinander die Eucharistie zu feiern. Daher wissen wir um die besondere Problematik vieler Menschen im 21. Jahrhundert, die sich schwer tun mit dem Glauben an einen personalen Gott und der Zugehörigkeit zu einer Kirche, die sie immer wieder enttäuscht. In ihrem persönlichen Leben spielt Gott oft keine oder nur noch eine untergeordnete Rolle. Hinzu kommt, dass vielen im Bereich von Gottesdienst und Liturgie eine regelmäßige, lebendige Erfahrung fehlt. Um so mehr ist es notwendig, behutsam miteinander Schritte zu gehen, die den Einzelnen weder unter- noch überfordern.
Es ist für uns selbstverständlich, dass alle größeren Ereignisse unseres Schullebens entweder mit dem Lob Gottes beginnen oder enden. Besondere Gottesdienste, etwa am Aschermittwoch, reihen uns ein in die lebendige Tradition unserer Kirche vor Ort.
Außergottesdienstliches Leben
Die „Tage religiöser Orientierung und geistlicher Begegnung“, die in den Jahrgangsstufen 9 und 13 durchgeführt werden, eröffnen den Schüler/innen die Möglichkeit, sich in ganzheitlicher Weise mit sich, dem anderen in seinen vielfältigen Soseinsweisen und der Frage nach dem Sinn des Lebens, der Grenze des Daseins und somit auch nach Glaube und Gott auseinanderzusetzen.
Wallfahrten
Eine lange Tradition kennen die Wallfahrten an unserer Schule. In unregelmäßigen Abständen führen sie als Frühwallfahrt im Sommer oder als Nachtwallfahrt sowohl nach Kornelimünster als auch nach Moresnet.
Exerzitien im Alltag
In unregelmäßigem Abstand können „Exerzitien im Alltag“ Lehrerinnen und Lehrern Raum zu einer neuen Selbst- und Gotteserfahrung eröffnen.
Frühschichten
In den geprägten Zeiten der Advents- und Fastenzeit lädt die KSJ die Schulgemeinde zu Frühschichten ein.
Wilhelm Derichs






