Silbermedaille beim Bolyai-Wettbewerb in Budapest

Am 26. Juni war es endlich so weit – nach langer Vorfreude hieß es: auf nach Budapest! Gemeinsam mit Frau Gatzen und Frau Reiermann traten wir unsere Reise nach Budapest an.

Unsere Reise begann am Freitagmorgen: kurz vor 6 Uhr fuhren wir mit dem Taxi von der Schule aus los zum Frankfurter Flughafen (ursprünglich hatten wir geplant, mit der deutschen Bahn nach Frankfurt zu fahren, aber aufgrund der großen Hitze und Ankündigung der Bahn, mit Ausfällen zu rechnen, mussten wir kurzfristig zum Taxi wechseln), von wo aus wir mit dem Flugzeug nach Budapest flogen.

Schon am Flughafen geschah die erste kleine Aufregung: Frau Gatzens Körnerbrot hatte den Sprengstofftest nicht bestanden, welches kurzzeitig für Aufruhr sorgte. Glücklicherweise konnte das Problem schnell geklärt werden 🙂

In Budapest angekommen, erwarteten uns enorme Temperaturen von 38 Grad – umso glücklicher waren wir, dass unser Hotelzimmer mit einer Klimaanlage ausgestattet war, die uns bei dieser Hitze eine angenehme Abkühlung ermöglichte. Außerdem gab es in unserem Zimmer einen Kühlschrank, der uns eigentlich sehr nützlich gewesen wäre – allerdings wollte dieser trotz eingesteckter Kabel nicht funktionieren…

Nach unserer Ankunft erkundeten wir die Stadt zunächst mit einer Sightseeing-Bustour und konnten viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt kennenlernen, wie die Széchenyi-Kettenbrücke, die Freiheitsbrücke, das Vígszínház-Theater usw.

Der Samstag war der Höhepunkt unserer Reise: die Finalrunde des Bolyai-Wettbewerbs. Beim Wettbewerb traten jeweils ein Team pro Jahrgangsstufe aus sechs verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Ungarn, Rumänien, Österreich und Serbien an.

Direkt nach der Klausur folgte die Siegerehrung – wir konnten uns über einen großen Erfolg freuen: eine Silbermedaille!

Nach dem Wettbewerb besuchten wir das ungarische Parlament. Bei einer spannenden Führung erhielten wir viele interessante Einblicke in das beeindruckende Gebäude und seine Geschichte, unter anderem die Krone des Königs Stefan.

Anschließend fuhren wir zur Margareteninsel, wo wir die Insel auf Bringo-Rädern (ein Fahrrad für 4 Personen) erkundeten. Dabei hatten wir viel Spaß und konnten die schöne Umgebung der Insel auf eine besondere Art erleben.

Am Sonntag mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten. Der Rückflug verlief jedoch nicht ganz wie geplant: am Flughafen erfuhren wir, dass unser Abflug aufgrund von technischen Problemen verlegt werden musste, nachdem ein Vogel gegen die Flugzeugnase geflogen war (der Pilot meinte, nähere Informationen würde er uns rechtzeitig bezüglich Ankunftszeit und den Ankunftsort geben…) Dadurch verspätete sich unser Flug um ganze zwei Stunden und 15 Minuten.

Trotz dieser kleinen Verzögerung bleibt die Reise nach Budapest eine unvergessliche Erinnerung.

Neben unserem Erfolg beim Bolyai-Wettbewerb konnten wir eine beeindruckende Stadt kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und viele schöne gemeinsame Momente erleben.

Xuerui Huang und Pia Cornely, Klasse 7c

Als Ergänzung aus dem Lehrerlager😉:

Pia und Xuerui haben an diesem international renommierten Mathematikwettbewerb als Zweierteam teilgenommen.

Alle anderen Teams bestanden aus vier Teilnehmer(innen) und konnten somit die Aufgaben in gleicher Zeit auf vier Personen verteilen.

ALLE teilnehmenden Teams haben Xuerui und Pia ihre Anerkennung und Hochachtung für diese herausragende Leistung ausgesprochen!

Wir schließen uns an und sind mächtig stolz auf euch!

Danke für diese schöne Erfahrung!

Wir danken dem Fördererverein für die finanzielle Unterstützung.

Thurid Gatzen und Rebekka Reiermann